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Kadee

CK-Grünschnabel

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1

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 10:11

Schluss mit der Schulmedizin!?

Hallo zusammen,

ich habe mich nach ein paar Jahren, in denen ich immer wieder auf dieses tolle Forum gestoßen bin, nun auch endlich einmal entschieden, mich hier anzumelden :wink:
Der Hauptgrund für meine Anmeldung zu diesem Zeitpunkt ist ein erneuter Schub der mich seit einigen Tagen auf Trab hält :(
Ich habe seit ca. 5-6 Jahren Colitis und habe 3 Jahre lang relativ erfolgreich mit Humira behandelt. Nach einer Darmspiegelung vor 8 Wochen meinte mein Arzt, dass momentan keine Entzündung vorhanden ist und ich somit einmal ausprobieren könnte, auf Humira zu verzichten ... *hipp hipp hurra*

Anfänglich hatte ich keinerlei Probleme und habe mich schon super gefreut, bis vor ca. 5 Tagen... Bauchschmerzen, häufige Toilettengänge, Blut und das Gefühl einen Luftballon im Bauch zu haben :wc:
Die Laune ist natürlich nun seit diesen paar Tagen extrem im Keller und ich würde mich am liebsten nur noch verkrichen.
Aber es hilft ja alles nichts.

Bevor ich nun wieder zum Arzt renne, um wieder mit Humira etc. zu beginnen, wollte ich einmal bei einer Heilpraktikerin vorstellig werden, um möglicherweise die Colitis auch ohne die schulmedizinischen Hämmer in den Griff zu bekommen.
Ich habe auch schon einen Termin angefragt - sie ist leider jedoch noch 5 Tage im Urlaub.
Außerdem habe ich mit Gerstengras Kapseln gekauft, die ich die nächsten Tage einmal ausprobieren möchte, da ich hierüber sehr viel Gutes gelesen habe.

Wie sehen denn eure Erfahrungen aus?
Was hilft euch? Ernährung komplett umsellen? (Ich esse eigentlich leidenschaftlich gerne, liebe es zu kochen und zu backen und habe Angst wegen dieser besch***enen Krankheit auf so viel verzichten zu müssen)
Wie sieht es mit Sport aus? Hilft euch Yoga oder Autogenes Training?

Ich wäre über jede Inspiration dankbar!

Liebe Grüße,
Kadee

drachenstern

Stamm-Cröhnchen

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CED: colitis ulcerosa

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2

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 16:37

Naja, begleitend ist das ja alles super, aber damit einen Schub stoppen zu wollen halte ich schon für sehr gewagt. :verlegen:
Habe da auch schon einiges ausprobiert, habe auch eine HP im Bekanntenkreis, aber auch die sagt ein seriöser HP ist bei einer CED lediglich unterstützend tätig, wird aber NIE dazu raten, das STATT Schulmedizin zu verwenden.

Ich persönlich habe gute Erahrungen mit Mutaflor Kapseln gemacht, Akupunktur hat mir eine Zeit lang gegen Gelenkbeschwerden geholfen und Pilates ist bei mir gut gegen Muskel- und Gelenkprobleme.
Homöopathische Medis habe ich auch eine Zeit lang versucht, hat aber gefühlt nichts gebracht, deswegen hab ich es wieder gelassen.

Ernähren tu ich mich so weit möglich gesund, zumindest soweit ich es vertrage, also bemü+he mich in Remission ausreichend Obst und Gemüse zu essen.

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Blika

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Donnerstag, 27. Oktober 2016, 10:35

Ich habe auch gute Erfahrungen gemacht mit TCM und.
Habe es schonmal mit Weihrauch probiert damit hatte ich aber wenig erfolg.
Versuche meine Darmflora mit pflanzlichen mitteln zu unterstützen.
Je nach stärke des Schubs denke ich kannst du auf medi nicht verzichten.

Ich komme leider auch nicht runter von meinem Zeug.

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Kadee (07.11.2016)

Foxi

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4

Freitag, 9. Dezember 2016, 18:28

Versuch es mal mit Myirrhill-Intest Kapseln 3x4Stck am Tag,sollen gut helfen

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Die Elfe (13.12.2016)

mikado

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Freitag, 9. Dezember 2016, 21:07

Mutaflor-Kapseln habe ich von einer Kollegin gehört, die CU hat.
Würden sie genauso bei MC helfen ?

Komischerweise hat mich mein Orthopäde darauf hingewiesen, dass mein Gastro mir was für den Aufbau der Darmflora verschreiben soll.
Ein Gastro ist noch nie auf die Idee gekommen, irgend etwas für meine Darmflora zu empfehlen.....

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Die Elfe (13.12.2016)

Warrior

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Mittwoch, 4. Januar 2017, 21:07

HNC- als Alternative

Hallo ihr Lieben,

ich bin selbst 2010 an Colitis Ulcerosa erkrankt, leider haben bei mir die "klassischen" Therapieversuche nicht funktioniert. Nach Cortisontherapie, Immunsuppressiva und diversen anderen Versuchen wurde final mit Infliximab behandelt. Ich hatte seit meiner Diagnose keinen einzigen schubfreien Tag. Das Infliximab hatte allerdings ein fulminantes Leberversagen zur Folge und ich hätte dies beinahe mit meinem Leben bezahlt. Nach 6 Tagen Leberkoma bin ich wieder aufgewacht und es war klar schulmedizinisch gibt es keine Optionen mehr für mich.

Ich habe schließlich viele Dinge aus der Alternativen Medizin probiert, leider nicht erfolgreich. Bis ich schließlich auf die HN-Methode gestoßen bin. Eine sehr sanfte Methode, eine Kombinationstherapie aus Cranio-Sacrale, Osteopathie und TCM. Ich bin nun seit 2012 beschwerdefrei.

Ich stehe euch für Fragen gerne zur Verfügung und würde mich freuen, ich könnte dem ein oder anderen helfen.

Warrior

CK-Grünschnabel

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Landei

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Donnerstag, 5. Januar 2017, 17:10

Sorry Warrior,

aber ich kann das leider nicht glauben. Da kommt jemand ins Forum, der bereits schon beschwerdefrei ist (meist meldet man sich eher hier an, weil man Erfahrungen sucht zu bestehenden Problemen) und dann wird gleich im ersten Post geschrieben, ja die Schulmedizin habe versagt und dann hab ich dies und das probiert und nun bin ich beschwerdefrei. Und wer will kann sich melden, ich helfe dann weiter.

Also ehrlich mal, das sind doch wieder nur leere Werbeversprechen für irgendwas. Komisch, dass es dann noch Tausende von uns gibt und wir alle dies noch nie gehört und ausprobiert haben. Und komisch, dass die geschilderten Posts und Verläufe immer ähnlich sind. Sorry, sorry ich kann das alles nicht glauben. Bzw. wenn du jetzt beschwerdefrei bist, dann finde ich das ganz toll für dich und beglückwünsche dich. Aber ich gehe dann davon aus, dass das niemals ne CU gewesen ist. Irgendwas andres wirds gewesen sein, dass mit besagter Therapie besser wurde, aber niemals ne CU.

Sehr schade nur, dass dann den Neulingen hier unter uns so etwas wie Heilung suggeriert wird und derjenige dann bitter enttäuscht wird.

In diesem Sinne
grüßt das Landei

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Tomtom (15.01.2017)

Warrior

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Donnerstag, 5. Januar 2017, 18:05

Hallo Landei,

ich finde das sehr schade, dass so auf mein Post reagiert wird.
Ich war bereits mal Mitglied im Cröhnchen Club. Das war 2011 als ich so sehr krank war. Ich habe allerdings meine Zugangsdaten hierfür nicht mehr.
Das sind beim besten Willen keine Werbemaßnahmen meinerseits. Mir hat das sehr geholfen. Da ich damals froh gewesen wäre mir hätte jemand früher davon erzählt, dachte ich ich poste das hier ins Forum.

Ich bin mehr als schockiert, das du davon sprichst, dass das keine CU war. Ich bin klar diagnostiziert gewesen, hatte 2 jahrelang keine Remission und man wusste einfach irgendwann nicht mehr weiter. Schade, dass du mich hier so angreifst. Ich wollte lediglich von meiner Erfahrung berichten und dem ein oder anderen einen Rat haben. Ich stehe dir aber gerne Rede und Antwort über meine "Nicht-CU" ;)

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Landei

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10

Donnerstag, 5. Januar 2017, 18:29

Warrior,

bitte verstehe mich nicht falsch. Ich habe dich nicht angegriffen, und ich habe auch nicht vor, dich anzugreifen. Das ist nicht mein Wunsch. Ich habe nur zu Bedenken gegeben, was mir aufgefallen ist. Und wie in meinem Post geschrieben: ICH kann es nicht glauben (also es ist nur meine Meinung und sonst niemand anderer).

Dass es dir jetzt gut geht, habe ich - siehe oben - bereits gesagt, dass ich mich dafür für dich freue. Das ist auch toll.
Aber so wie du geschrieben hast, kam es wie immer als jene Botschaften rüber, die hier hin und wieder ihren Weg finden. Wenn du mal im Cröhnchen Club warst, hast du dieses ja eventuell selbst miterlebt. Ich habe nicht gewusst, dass du hier schon warst. Es sah so aus wie eben diese berühmten beschriebenen Posts.

Dass du mal so schwer krank warst, tut mir leid das zu hören. Umso mehr kann leider ich (und ich spreche ausschliesslich von mir) nur zweifeln, dass eine derartige schwere Erkrankung mit alleiniger TCM und Craniokombi etc. auf Dauer therapierbar ist. Mag sein, du bist beschwerdefrei oder in Remission. Das ist schön. Aber wir alle wissen ja, dass CU und MC nun mal autoimmun Erkrankungen sind, die an sich schon schwer therapiebar sind. Und dann so ganz ohne Schulmedizin? Sorry, kann ich mir in unserem Jahrhundert nicht vorstellen. Aber nun gut. Das ist ja auch bei jedem verschieden und anders usw.

Ich finde aber, dass man gerade den Neulingen hier im Forum Informationen mit Bedacht geben sollte. Gerade am Anfang klammert man sich an sehr viele Strohhalme und wirft vielleicht schnell die Flinte (der Schulmedizin) ins Korn. Das kann aber auch nach hinten losgehen und eine gefährliche Entwicklung der Erkrankung nach sich ziehen. Und so klang dein Post halt in erster Linie für mich (dass die Schulmedizin versagt hat, so wie du schreibst, und du mit TCM etc nun beschwerdefrei bist).

Nun denn, ich bin kein Hellseher und will auch gar keiner sein. Jeder muss selbst für sich sehen, was ihm gut tut. Und ich glaube, dass alternative Medizin auch dem einen oder anderen unterstützend helfen kann. Nach wie vor glaube ich aber, dass eine gut eingestellte medikamentöse Behandlung zurzeit das Mittel der Wahl ist, um diese Autoimmunerkrankungen in Schach halten zu können. Vielleicht wird das irgendwann auch mal anders sein. Zum jetzigen Zeitpunkt glaube ich es nicht.

Liebe Grüße